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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Off The Wall - 10 Years Wall of Sound Records |
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Kurz zum Label Wall of Sound: Gegründet 1993 von Marc Lessner und Mark Jones mit der Idee, bisher ungesignten aber vielversprechenden neuen britischen Undergorund-Acts eine Plattform zu bieten, teils unterstützt von niemand geringerem als Phil Spector. Gesagt, getan. Heute kennt man Wall of Sound als ein verlässliches Label mit verlässlich-guten Acts, wie z.b. den Propellerheads, Les Rhythmes Digitales, Röyksopp, Zoot Woman und Electric Six, deren "Fire"-Platte ich auf diesem Wege noch empfehlen möchte.
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens in der harten Plattenindustrie bringen Wall of Sound zwei Alben raus, eine Single-Collection der tragendsten Künstler des Labels und eine wirklich schöne Mix-Platte, zusammengestellt und gemixt von dem Propellerkopf Alex Gifford. Auf ersterer finden sich von Röyksopp, The Bees, E-Klektik, Les Rhythmes Digitales, Zoot Woman bis The American Analog Set (!) scheinbar die bekanntesten Acts der Company. 17 Tracks mit Höhen und Tiefen, aber immer Wall of Sound. Eine Art Soundspektrum, von Gitarren bis HipHop, von BigBeatiges Zeug bis grader Tanzelektronik. Repräsentativ, denn ein Label will am Sound erkannt sein.
Der zweite Tonträger enthält also einen wirklich schönen, neunzehnfachen Mix von Alex Gifford (Propellerheads). Unter den Tracks befinden sich wirklich wahre Kracher, wie "Jaques Your Body" von Les Rhytmes Digitales (seines Zeichens a.k.a Stuart Price, Chef und Basser von Zoot Woman) , "Ouch!" vom frischen Act Vinyl Dialect sowie "History Repeating" von den Propellerheads feat. Shirley Bassey als versöhnender Abschluss. Dazwischen natürlich viele mehr, aber alles schön der Reihe nach. Wer eh schon all diese Singles im Schrank hat (verstehen könnte ich es) braucht diese beiden Alben nicht. Wer jedoch auf Wall of Sound steht und eh noch eine schöne tanzbare Mix-CD haben wollte, der sollte hier zuschlagen. Guter Geschmack irrt nicht. Hingewiesen sei noch mal auf das aktuelle American Analog Set-Album "Promise Of Love", erschienen über das Sublabel We Love You, auf dem auch das neue I Am Kloot-Album erschienen ist.
Banhart Yorck
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