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CD-Review Virgin Steele The House Of Atreus  Act 1   CD-Review ::: Virgin Steele - The House Of Atreus Act 1

 
Review

Virgin Steele
The House Of Atreus Act 1
Modern Music

True Metal meets Klassik
 
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Letztes Jahr haben Virgin Steele, die Band, die sich vor allem über den Mainman David Defeis definiert, ein Album auf den Markt gebracht. Mit genau diesem Album wurde zum allerersten Mal meine Aufmerksamkeit auf diese bereits seit 1981 bestehende Combo gelenkt. "Invictus", so der Name dieses Teils, enthielt alle Elemente welche ein Werk des True(Power)-Metal-Genres benötigt, um gut zu sein. Kraftvolle Beats, kernige Riffs, ausgefeilte Leadvocals und eine gute, druckvolle Produktion sind die Ingredienten für eine gelungene Komposition. Die Songs waren allesamt recht eingängig und mußten einfach jedem, der auf diese Art von Musik steht, gefallen.
Gespannt war ich, was mich auf dem neuen Output der Amerikaner erwarten würde, zumal schon seit einiger Zeit Promotion für dieses Werk gemacht wird. Denn die Musik auf "T.H.O.A. Act 1" ist die Konservenfassung einer Metal-Oper, die im Juni diesen Jahres im Landestheaters Schwaben (Memmingen) unter dem Titel "Klytaimnestra" uraufgeführt wurde.
In dieser Story geht es (in Kürze) um die tragischen Ereignisse im Hause der Atriden (inkl. Mord und Totschlag), nach der Rückkehr Agamemnons aus dem trojanischen Krieg. Alle die sich einmal die Mühe gemacht haben, die Epen Homers zu lesen - es gibt da einige wirklich spannende Adaptionen - wissen jetzt Bescheid, der Rest sollte sich mal die Mühe machen und diese überaus spannenden Werke lesen.
Die musikalisch dramaturgische Umsetzung dieses (über 2000 Jahre alten) Klassikers finde ich überaus gelungen, die einzelnen Tracks sind in Ordnung und geben die Stimmung des Werkes sehr gut wieder. Für den einen oder anderen könnte das Material vielleicht etwas schwerer zugänglich sein, allerdings dürfte sich bei mehrfachem Hören von "T.H.O.A. Act 1", der ganze Umfang des Opus schon erschließen.
Einziges Manko dieser Schalli ist der Sound, mir persönlich sind die Gitarren etwas zu dünn und die klassischen Arrangements klingen zeitweise arg nach Keyboard und Cubasis, vor allem die Bläser klingen sehr künstlich.
Aber ansonsten hege ich für die Durchführung diese Projektes, mit dem sich Herr Defeis fernab aller kommerziellen Interessen, einen langgehegten Wunschtraum erfüllt haben dürfte, allergrößten Respekt.
Da soll noch mal einer sagen, True-Metaller seien allesamt hirnlose Proleten mit Schnellfickerhosen. Ha!
 
Koffer
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