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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Uri Caine, Christian Mc Bride, Ahmir Thompson - The Philadelphia Experiment |
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Man nehme drei Jungs aus Philadelphia, die - jeder für sich - einen Teil der Jazz- bzw. HipHop-Szene international darstellen und gebe ihnen den Freiraum, drei Tage in einem Studio den ureigenen Philadelphia Jazz Sound auf ihre Art zu spielen und dabei eine kleine Zahl an Gastmusikern zu integrieren und erhält ein Jazzalbum, das die Coolness dieses Sounds auf den Punkt bringt. So geschehen mit Ahmir Thompson, dem Drummer der Roots, die gemeinsam mit Erykah Badu den grandiosen Hit "You Got Me" produziert haben, seinem Schulfreund und Weltklasse-Jazz-Bassisten Christian Mc Bride und dem ebenfalls weltweit bekannten Keyborder Uri Caine. Als Gäste treten der Cellist Larry Gold, der Trompeter Jon Swana und der Gitarrist Pat Martino in Erscheinung. Und Erscheinung ist auch das richtige Wort für das Philadelphia Experiment, wie sich dieses Projekt nennt. Das großartige Keybordspiel von Uri Caine, das klassische Arrangements ebenso einschließt wie die freieren Tastenspiele aus dem Großraum Jazz, die geradezu charakteristischen Snareanschläge von Ahmir Thompson und den smoothen Bass von Christian Mc Bride, der sogar aus der Nummer "Just The Two Of Us" (hier "Mister Magic" genannt) einen Style kreiert, der jeden vom Philadelphia Jazz überzeugt. Hinzu kommen die Töne von Pat Martino, der bei dem gleichen Lehrer das Handwerk erlernte wie John Coltrane und dessen Lebensgeschichte allein schon eine ganze Seite wert ist.
Groß und größer!
Carsten Bäumer
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