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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Troublemakers - Doubts & Convictions |
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Frankreich, das sind Baguettes, der Eiffelturm, Haute Couture und musikalisch maximal Chansons. Soweit das Klischee, nun zur Wahrheit. Spätestens seit "Lady" von Modjo weiß die Welt, dass aus Frankreich Chartstürmer kommen können - und das Land legt nach, schickt den nächsten Act ins Rennen und hofft auf eine Wiederholung des Erfolgs. Das Trio aus Marseille, bestehend aus Fred Berthet, Arnauld Taillefer und DJ Oil, nennt sich wenig französisch Troublemakers. Doch statt Ärger und Probleme über die Menschheit zu bringen, mischen die drei auf ihrem Debüt "Doubts & Convictions" mit frischen und relaxten Beats das Musikbusiness auf. Die Sammlung ist vielseitig und ganz eindeutig überwiegt der überzeugende Faktor über den zweifelnden: Das Album setzt auf Loungeinspirationen aus Film und Pop der 60er und 70er Jahre, die in einen modernen musikalischen Kontext übertragen werden. Housiges und Dub, Downbeat neben Uptempo-Strecken, Jazz, Soul, Bossa Nova-Beats und namenlos geklaute Samples - ein Schelm, wer TripHop dazu sagt. Aber ganz falsch ist die Bezeichnung auch wieder nicht, selbst wenn die für den Style charakteristische, tief melancholisch-depressive Stimmung nicht auf "Doubts & Convictions" zu entdecken ist. Statt dessen werfen uns die Troublemakers Retro-Funk und orchestrale ChillOut-Klänge um die Ohren und beweisen, dass man in Frankreich noch immer für beste Clubsounds zwischen den Konventionen gut ist.
Inga Stumpf
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