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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Travis - The Invisible Band |
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Travis sind Travis sind Travis: Selten klang Melancholie so euphorisch. Und auch nach dem definitiv nicht zu toppenden Album "The Man Who" schenken sie uns Lieder, zu denen man mit ausgebreiteten Armen durch vollgestopfte Fußgängerzonen laufen möchte, um im nächsten Moment einsam und allein karge Gebirgslandschaften zu durchschreiten, ein Zwischenstopp im abendlichen Halbdunkel einer nach Torffeuer riechenden Kleinstadt und dann mit dem letzten Lied des Albums zu einem Glas Whiskey auf der Theke einer schlecht besuchten Bar einzuschlafen ohne sich dafür schämen zu müssen. Fran Healy, auf den der von der Musikjournaille häufig missbrauchte Begriff "charismatischer Frontmann" ausnahmsweise einmal tatsächlich zutrifft, schafft es auch mit dem neuen Album "The Invisible Band", den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen. Seine intonierten Banalitäten und Redensarten ("The grass is always greener on the other side...") bestechen durch Ehrlichkeit und seine über allem schwebende, klare Stimme. Das hymnische Element, das den Vorgänger so wertvoll machte, ist nun allerdings einer partiellen Lagerfeuerromantik gewichen, die manchem vielleicht ein wenig zu schwülstig vorkommen mag. Mir nicht! Man reiche mir meinen Regenschirm, denn erst seit ich Travis kenne, hat die kleine graue Wolke über meinem Kopf einen Sinn und ich frage mich häufig und das in leise vor mich hersingender Weise: "Why does it always rain on me?"
Oliver Hochscheid
> Alle Beiträge von Oliver Hochscheid
Weitere CDs von Travis:
> Singles > 12 Memories > Good Feeling
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