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CD-Review Transatlantic Live In Europe   CD-Review ::: Transatlantic - Live In Europe

Review Transatlantic - Live In Europe  
Review

Transatlantic
Live In Europe
Inside Out / SPV
erschienen im Oktober 2003
Progressive Rock
 
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Bandpage

Transatlantic, das wissen die Musikliebhaber, war ein Just-for-Fun-Projekt diverser Bandmitglieder aus den Gruppen The Flower Kings, Marillion, Dream Theater und Spock's Beard. Die beiden letztgenannten gingen einst (Ende der Neunzigerjahre) gemeinsam auf Tournee, was dazu führte, dass sich deren Frontmänner Mike Portnoy und Neal Morse besser kennen lernten. Dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass sie eine spezielle Vorliebe für groß angelegte Epen wie Pink Floyds "Shine On Your Crazy Diamond" oder "Close To The Edge" von Yes hatten. Zusätzliche Mitstreiter waren in Pete Trewavas und Roine Stolt schnell gefunden und fertig war eine Prog-Rock-Legende der ganz besonderen Art.

Bedingt durch die Haupttätigkeit in den Eingangs erwähnten Gruppen kam es lange Zeit nur zu Auftritten in America, denn seinem "Hobby" konnte das interkontinentale Quartett nur dann frönen, wenn die eigenen Bands gerade pausierten. Die europäischen Fans mussten bis zum Herbst 2001 warten, dann aber machte sich ein musikalisches Ereignis auf dem Kontinent breit, das wahrhaft selten geworden ist. Es kann in diesem Fall durchaus von einem einmaligen Ereignis gesprochen werden, da die Band auf Grund des Ausstieges von Neal Morse und dessen Soloambitionen nicht mehr existiert. So wirkt die Veröffentlichung der Doppel-CD geradezu wie ein riesiges akustisches Trostpflaster, das der Nachwelt die Qualitäten dieser Band noch einmal zu Gehör bringt. Fest steht, wer auf "Live In Europe" Radiokurzweil mit 3-Minuten-Songs erwartet, liegt absolut falsch. Hier wird improvisiert was das Zeug hält. Allerdings ist das wiederum kein Wunder, denn für diese großartigen Stücke braucht es schon gelegentlich Zeiträume von bis zu einer halben Stunde, um den Hörer mit auf wunderbare Reisen zunehmen. Reisen, in fantastische Klangwelten, mit einfallsreicher Vielfalt, in unterschiedlichsten Variationen, mal soft und verträumt mal gerade heraus, hard und heavy. Stetiger Tempowechsel und sehr schöne Soli gestalten das Zuhören hier zu spannenden Abenteuern in die Welt des Sounds. Ein kleiner Höhepunkt ist sicherlich die Hommage an die Beatles. Meines Wissens ist es wohl der einzige Fall, dass eine Band komplett das berühmte Abbey-Road-Medley live spielt und dann auch noch so geschickt in die eigenen Song ("Suite Charlotte Pike Medley") einbaut.

Niemand sollte sich von dem eher simplen Titel "Live in Europe" blenden lassen, dahinter verbirgt sich das erstklassige Livedokument einer tollen Band.
 
Norbert Striemann
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