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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Tiamat - Skeleton Skeletron |
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Kaum eine andere Band kann auf eine ähnlich divergente und bewegte Vergangenheit zurückblicken, wie das schwedische Trio Tiamat. Und das, obwohl (und gerade auch deshalb) Tiamat spätestens seit dem legendären Album "Wildhoney" stets für so manche Überraschung sorgten. So auch beim aktuellen Zugenbrecher "Skeleton Skeletron", der sich im direkten Vergleich zu seinem Vorgänger nochmals gothic- und rocklastiger gibt, als man es eigentlich erwartet hätte. Worte über die Produktion zu verlieren, die Edlund wie erprobt mit Produzent Dirk Dräger in den Hagener Woodhouse Studios realisierte, sind hier pure Zeitverschwendung. Anders noch als bei "Deeper Kind Of Slumber" der Fall, werden mit dem aktuellen Album erstmals wieder härtere, treibende Gitarren eingesetzt. Deutlich hörbar auch der Wandel von melodiösen Klängen hin zum klassisch treibenden Rocksong, maximal im Fünf-Minuten-Format. Gitarren und Baß bilden eine schöne, beruhigende Grundmelodie, die von herrlich sanften Keyboard-Klängen untermalt wird - so und nicht anders soll es sein! Wenngleich "Skeleton Skeletron" die Abkehr von opulenten Soundkreationen aufweist, wird dennoch deutlich, daß es Tiamat letztenendes nur um eines geht: Den guten Song. Fans von Gruppen wie Paradise Lost, die ja gerade auf den Kommerz-Zug aufgesprungen sind, müssen sich dieses wirklich phantastische Album dringend und in Ruhe anhören. Mit Sicherheit aber läßt sich jetzt schon sagen, daß "Skeleton Skeletron" zu den besten Alben des ausklingenden Jahrtausend gehört, und sicher ist noch, daß uns Tiamat auch in Zukunft mit solchen Hammerscheiben verwöhnen werden. Super!
Claas Capellen
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