 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Therapy? - Semi-Detached |
 |
Eine der sogenannten alternativen Bands hat die Zeichen der Zeit erkannt. Bewusst provokant durch Namen und Auftreten haben sich Therapy? ein genregerechtes Image aufgebaut und dadurch kommerzielle Erfolge mit dem '93er Album "Troublegum" und dem '95er Album "Infernal Love" gefeiert. Das Trio ist aber nicht nur reicher, sondern auch reifer geworden.
Um genau zu sein, ist es auch kein Trio mehr, denn die Truppe hat Zuwachs bekommen: Martin McCarrick, der zuvor bei Siouxsie And The Banshees die Geige geschwungen hat, hilft nun an der Gitarre und gelegentlich mit Streichersätzen aus. Und auch ein neuer Schlagzeuger ist am Start. Der bisher unbekannte Graham Hopkins fügt sich mit seinen Beats so in die Soundwand ein, dass man nicht davon ausgeht, dass an der Schießbude jemals ein anderer gesessen hätte.
Therapy? haben die Lektion, gewinnbringend tanzbare, harte Musik zu spielen, gut gelernt. Sie präsentieren wie selbstverständlich eine souveräne, abgeklärte, stimmungsvolle und wirklich schöne Platte. Eingängige und interessante Riffs werden von Refrains abgelöst, die die Afghan Wigs gerne gesungen hätten. Sounds verändern sich, Harmonien entwickeln sich, aber alles in einem dem Durchschnittshörer verträglichen Rahmen.
Also wie so manche Platte kein Meilenstein, aber gute Musik, die nicht weh tut und keinen enttäuscht. letztendlich kann man aber sowieso nie wissen, ob und warum eine Platte ein Hit wird oder nicht.
Ulf Kneiding
> Alle Beiträge von Ulf Kneiding
Weitere CDs von Therapy?:
> High Anxiety
 |
Therapy? bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |