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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: The Yell Leaders - Noxajoy |
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Im mittleren Westen der USA wird handfeste, ehrliche Rockmusik gemacht, mit erwachsenen Texten und kultiviertem, zeitlosem Sound. Da lebt man mit der Rockmusik und kommt mit ihr auch in die Jahre. Del Amitri sind eine solche grundsolide, gefällige Band. Oder kennt noch einer The Eleventh Dream Day? Gerade deren Schlagzeugerin und Sängerin Janet Beveridge Bean meinte ich direkt wiederzuerkennen, aber Mary Brown von den Yell Leaders kann das genauso gut. Dann sind da noch Joe Vent (Gesang, Gitarre) und Bobby Tanzilo (Gitarre, Bass, Schlagzeug). Das Label Box Office tituliert das Trio aus Milwaukee als "eine Pop / Soul / Songwriter - Institution seit etwa fünf Jahren". Sie touren dort landauf landab und haben in diversen Medien Achtungserfolge erzielt. Vielleicht schaffen sie es mit ihrem zweiten Album, auch hierzulande anzukommen. Ausflüge in Alternative-Gefilde kriegen Sie beindruckend gut hin. "Beyond Repair" ist eine ins Megafon geraunzte Perle mit echten Single-Qualitäten. Da steht die Gitarrenwand. Bei den souligen, ja gar funky angehauchten Nummern - "Make Matters Worse" heißt so ein Titel sinnigerweise - werden Sie allerdings ein bisschen belanglos. Mal ehrlich: Kann man sich Fahrstuhlmusik bei einer Live-Band aus der Prärie wirklich vorstellen? Hätten sie gar nicht gebraucht, denn sie haben durchaus klassische Songwriter-Qualitäten. "Noxajoy" ist für Leute, die Gitarrenrock mit der Dynamik eines Live-Auftritts mögen, eine Entdeckung wert.
Peter Backof
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