 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: The Welch Boys - Drinkin' Angry |
 |
The Welch Boys, die Zweite. Das launisch betitelte "Drinkin' Angry" knüpft weitgehend ans Debüt an: Rauer, simpel-irisch angehauchter Street-Punk, der gut knallt, aber dank zahlreicher Singalongs auch diverse Widerhaken im Gehörgang hinterlässt.
Für meinen Geschmack waren die Stücke auf Album Nummer eins einen Tick griffiger, aber wer auf artverwandte Bands wie (alte) Dropkick Murphys, die Bruisers, Born To Lose oder die Street Dogs steht, macht mit den 49 Minuten von "Drinkin' Angry" nullkommanix falsch. Gleich 18 Stücke haben es auf das Album geschafft und die Mehrheit überzeugt durch eingängige Chöre, das wirklich tiefe Organ von Fronter Ed und die mit Wiedererkennungswert ausgestattete Gitarrenarbeit.
Zudem gibt es ein paar Kuriositäten: "Transparent Man" klingt ausgrechnet nach "New York Belongs To Me" (dabei kommt die Band aus Boston), "Let's Break The Law" stammt von der The Anti Nowhere Leauge und der Rausschmeißer "Sonic Lobotomy" ist ne' kleine Ramones-Hommage. Textlich geht es - entgegen dem Albumtitel - nicht primär ums Saufen, sondern um ernste Themen wie Kindesmisshandlung, Krieg und Süchte. Süß-sauerer Gag am Rande: In "Pervert" nennt ein Kind immer wieder den Namen des The Who-Gitarristen Pete Townshend, der eine Weile als Pädophiler verdächtigt wurde, ohne dass es je eindeutige Aufklärung gab...
Fazit: Bewährter Street-Punk aus Boston. Genre-Fans sollten "Drinkin' Angry" auf dem Einkaufszettel haben.
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von The Welch Boys:
> The Welch Boys
 |
The Welch Boys bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |