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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: The Revs - The Revs |
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Entstanden aus dem Wunsch, ihre Festivalbands auch abseits der Bühne zu unterstützen und deren Platten dem deutschen Publikum zugänglich zu machen, ist das Label der Haldern-Pop Organisatoren mit ihrem Blick für kleine Popbands jenseits der NME-Hypes heute eine feste Größe auf dem hiesigen Labelmarkt. Nachdem das Label hierzulande bereits den belgischen Bands Zita Swoon und Das Pop zu ihrer verdienten Beachtung verholfen hat, stellen sie nun mit dem Release des dritten The-Revs-Albums, "The Revs", eine Band vor, die sich mit ihrer melancholischen, hymnischen Musik gut in den Kontext der bisherigen Veröffentlichungen und des Haldern-Pop-Festivalprogramms stellen lässt, ja vielleicht sogar so etwas wie die Quersumme dieser Bands ist.
In klassischer Dreierbesetzung wird hier druckvoller Hochglanz-Rock a la Placebo oder Muse gespielt. Schrammelnde Gitarrenwände, unterlegt von pumpenden, teils discotauglichen Schlagzeugrhythmen, treffen auf emotionale, oft zweistimmig gesungene Gesangsmelodien, mit leider arg kitschigen, gelegentlich gar ins Peinliche abrutschenden Texten. Schafft man es, diesen Punkt auszublenden, bleibt ein hübsches, kurzweiliges Album ohne größere Ausfälle, das Vorfreude auf Sommer und Musikfestivals macht. Mehr aber leider auch nicht und das Gefühl, dies alles auch schon zig mal, teils sogar in etwas besserer Form gehört zu haben, stört nach mehrmaligem Hören immer mehr. Letztlich endet man mit solcher Musik wohl als Vorband großer amerikanischer Stadionrockbands. Und so haben The Revs in ihrer Heimat Irland, wo sie bereits etwas bekannter sind, auch schon als Support für Bands wie Nickelback etc. gespielt.
Raphael Kamps
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