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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: The Quireboys - Well Oiled |
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Frage: Wie wird guter alter Rock zum Besten gegeben? Antwort: So und nicht anders!
Die Quireboys melden sich aus dem Übungsraum zurück. Ein gutes Jahr nach ihrem Live-Comback gibt es nun das mit Spannung erwartete Studioalbum.
Es benötigt nur ein paar Takte des Eröffnungsstücks ("Good To See You") und schon wird klar, das läuft wie geschmiert. Hier ist der Name Programm: "Well Oiled". Derartige Riffs, wie sie die Truppe verwendet, sind heute rar und lassen bei Nostalgikern die Augen tränen (erinnert sich noch jemand an die Rolling Stones Anfangs der 70er, oder an die Faces?). Das klingt eindeutig nach Musik, die noch von Hand gemacht wird. Bei den ersten drei Songs wird dann auch erst mal voll auf die Tube gerdrückt, bevor dann Sänger Spike mit "Too Familiar" den Beweis erbringt, dass auch Balladen schweißtreibend sein können. "Sweet As The Rain" fällt dann noch mal in die gleiche Kategorie, der Rest ist alles andere als Schweigen: hier rollt eine Dampfmaschine.
Bis zum Spitzenfinale ("Black Mariah") steht die Kapelle unter permanenten Hochdruck. Abschlussfrage: Hat jemand etwas anderes erwartet?: Antwort: Nein, nicht bei den Quireboys.
Norbert Striemann
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