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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: The Offspring - Rise And Fall, Rage And Grace |
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Wo Offspring draufsteht, ist Offspring drin. "Rise And Fall, Rage And Grace" klingt in weiten Teilen absolut typsich - daran können auch fünf Jahre Sendepause vor Album Nummer acht nichts ändern. Poppig angehauchte Singalongs, das markante Gitarrenspiel von Kevin "Noodles" Wasserman und vor allem der schneidende Gesang von Bryan "Dexter" Holland klingen soooo vertraut: Fans der Band werden mit "Rise And Fall, Rage And Grace" garantiert schnell warm.
Sicherlich auch, weil The Offspring über knapp 45 Minuten das liefern, was das Publikum hören will - wildern im eigenen Backkatalog inklusive. "Trust In You" etwa klingt schwer nach "So Alone" und auch fröhliche Pop-Punker wie "Hammerhead", "Let's Hear It For Rock Bottom" oder "Rise And Fall" fügen sich nahtlos in das bisherige Schaffen der Band ein. Hier und da fühlt man sich auch an Green Day erinnert, wobei sich die Frage stellt, wer bei wem abgekupfert hat...
Wie ein lauer Aufguss seiner Vorgänger klingt das aktuelle Album aber nicht. Clevererweise nämlich finden sich mit "A Lot Like Me" (inkl. 80er Kitsch-Keyboard), "Kristy, Are You Doing OK?" (mit Streichern) und "Fix You" gleich drei ungewohnt ruhige bis nachdenkliche Stücke auf dem Album. Die sind zwar nicht mein Fall und klingen zum Teil, als ob sich U2 am Punk-Rock versuchen würden, sorgen aber merklich für Abwechslung.
Fazit: Nicht viel Neues im Offspring-Land, aber nach weit über 30 Millionen verkauften Platten darf man wohl von Stagnation auf hohem Niveau sprechen...
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von The Offspring:
> Splinter > Ixnay On The Hombre
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