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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: The Mission - Aural Delight |
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Ja, The Mission sind unangreifbar, Wayne Hussey ist Gott und für jedwede Art negativer Kritik wird man von wertkonservativen Schwarzkitteln wahlweise gesteinigt, mit selbstverfasster Poesie um den Verstand gebracht oder bunt gekleidet auf ein Gothic-Event geschickt. Aber seien wir doch einmal ehrlich: Was kann denn die aufgewärmte Version des Albums "AurA" wirklich? Vornehmlich nach Desert Rock und der Kopie einer Kopie klingen.
Den Herrn und Meister kümmert das offensichtlich wenig und so schwelgt er lieber in Nostalgie, denn neue oder zumindest interessante Wege zu beschreiten. Mit dem ein oder anderen Cover des eigenen Materials könnte sich der geneigte Hörer ja anfreunden, hätten die Tracks wenigstens die Kraft der Mission-Hits aus den Achtzigern! Einzig "Amelia" gelingt vorbildlich: Ein zähes Stück Rock mit schleppendem Schlagzeug und monotonem Bass, das viel mehr als die Ur-Version die Grausamkeit seines Inhalts wiederspiegelt. Dieses Pulver verschießt Mr. Hussey allerdings bereits in den ersten fünf Minuten von "Aural Delight" und kehrt anschließend zu erschreckend lauem Songmaterial zurück, der zigsten Coverversion von Depeche Modes "Never Let Me Down" zum Beispiel.
Mit der ersten Sisters-Scheibe und einigen The-Mission-Platten hat sich Hussey längst einen Platz im Gothic Rock-Olymp gesichert. Weiter hinauf will er anscheinend nicht.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von The Mission:
> Blue > Aura > Resurrection : Greatest Hits
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