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CD-Review ::: The Inciters - Well, Well, Well... |
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Im Gegensatz zum 80er-Revival, das uns ein Wiedersehen mit vergessen gehofften Horrorgestalten beschert hat, ist die Rückkehr des 60er-Jahre-Souls, die mit dem Commitments-Film begann, eine sehr angenehme Erscheinung.
The Inciters klingen der Band zu dem Kultfilm sehr ähnlich. Ebenso wie die Iren berufen sie sich auf den legendären Motown-Stil, der mit Otis Redding oder Aretha Franklin vor drei Jahrzehnten weltweit die Hitparaden toppte.
"Well, Well, Well...” klingt sogar noch mehr wie die Vorlagen; das mag daran liegen, dass die Platte in den ehemaligen Motown-Studios mit dem original Equipment aufgenommen wurde; die Songs allerdings sind nur teilweise Coverversionen, die meisten Stücke sind selbst komponiert.
Was den Inciters trotz all der Sorgfalt um Authenzität leider fehlt, ist ein Sänger mit einer Stimme, wie sie Andrew Strong von den Commitments oder Daraka Kenric von The Adjusters haben - geschweige denn Otis Redding selbst. Ab und an spielen die Amerikaner auch etwas zu zurückhaltend, um den nötigen Druck des Motown-Sounds zu erzeugen, dann klingt‘s schnell wie eine Oldie-Kapelle. Das größte Problem der Band ist aber die Schwierigkeit an Revivals überhaupt, zumindest solang so sehr versucht wird, die Originale zu kopieren: Die sind und bleiben besser.
Arne David
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