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CD-Review The Icarus Line Penance Soiree (2)   CD-Review ::: The Icarus Line - Penance Soiree (2)

Review The Icarus Line - Penance Soiree (2)  
Review

The Icarus Line
Penance Soiree (2)
V2 / Rough Trade
erschienen im April 2004
Rock'n'Roll
 
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The Icarus Line pflastern drei Jahre nach dem Erscheinen des Vorgängers "Mono" erneut Rock'n'Roll-Pfade. "Penance Soiree", abgemischt vom ganz und gar nicht unbekannten Alan Moulder, legt gleich derbe los. Stampfende Drums und ein tiefer Distortionbass läuten die Eingangsglocken dieses Kracheralbums. Pure Rock-Energie wird direkt beim Opener "Up Against The Wall, Motherfuckers" freigesetzt.

Schon gleich ist zu erkennen: der Hardcore von "Mono" wird nicht verleugnet – nur das Rock-Spektrum der fünf Amerikaner ist gewachsen. Gnadenlos, kompromisslos bleibt es dennoch. Das komplette Album. Knapp 54 Minuten. Durchgehend. Das passt! Das lädt zum Muskelkater in der Nackenmuskulatur nicht nur ein – das fordert ihn heraus. Mit Sounds und Klangeinlagen wird gespielt, Joe Cardamones rotzt seinen Gesang heraus, die Gitarren braten an jedem sauberen Ton vorbei und das Schlagzeug macht wörtlich seinem Namen alle Ehre. Huldigungen an ihre persönlichen Götter werden geschickt eingebaut. Eine plötzliche Hommage an Stones' "Sympathy For The Devil" ertönt ebenso, wie gebremste Mudhoney-Harmonien bei "Getting Bright At Night". Merkwürdigerweise erinnert "Meatmaker" leicht an die kranken Jungs von Sigue Sigue Sputnik.

The Icarus Line haben ein perfektes Album hingelegt, dessen anfänglich kritischen Momente nach mehrmaligem Hören mehr und mehr verschwinden und durch freudiges Grinsen ersetzt werden. Einen Höhepunkt bei "Penance Soiree" herauszupicken wäre ebenso vergebens, wie einen Schwachpunkt zu finden. Bleibt nur der gute und nett gemeinte Rat: Kaufen ...aber hurtig!
 
Michael Hinz
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Weitere CDs von The Icarus Line:
> Penance Soiree


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