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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: The Hold Steady - Boys And Girls In America |
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Schnaps, Rock'n'Roll und Beziehungen. Der Stoff, aus dem Meisterwerke entstehen können, man denke an Thin Lizzy, Replacements, Hüsker Dü, ja sogar den ollen Bruce mit seiner E-Street Band. Man denke an The Hold Steady. Und mein Gott, mit was für einem Album! Die Klammer "The record is kind of about love and guys and girls and relationships" bietet laut dem Vereinsvorsitzendem Craig Finn genügend Spielraum, um auf "Kerouacscher" Basis die großen Themen zu betrachten, die (nicht nur) die Titelhelden beschäftigen. Ergo werden in elf kleinen Bildern und großen Songs Geschichten von der Art erzählt, die fast jeder so oder ähnlich schon mal erlebt hat. Dargeboten von einem Haufen altersweiser Säcke, der über Hardcore Matinee Shows, Schnaps (schon wieder) oder John Berryman sinnieren und dabei zum Niederknien tolle Songs fabriziert. Musikalisch wird das Ganze dann mit einem Hybridantrieb aus den oben genannten Namen gnadenlos selbstbewusst umgesetzt, dazu noch die herrlich abgefahrenen Tupfer und Melodien von Tastenmann Franz Nicolay (von The World/Inferno Friendship Society), ein paar Mitgröhlpassagen und fertig ist die Laube. Manchmal so triefend metaphorisch, dass Mike Ness neidisch werden könnte (Judas, Pillen, Jesus, die Southtown Girls und andere) und doch im Gesamtkontext unpeinlich, bewegend und, bedankenswerterweise, undogmatisch. Emo? Americana? Hard Rock? Indie? Weiß der Henker, aber definitiv ein Kandidat für die ewige Bestenliste.
Tom Küppers
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