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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: The Gathering - How To Measure A Planet |
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Man traut seinen Ohren kaum ob der sphärischen Klänge, die sich beim Abspielen des neuesten Gathering-Outputs "How To Measure A Planet" auftun. Einzig Anneke Van Giersbergen's markante Stimme läßt erkennen, mit wem es der Hörer zu tun hat.
Anscheinend haben The Gathering jetzt den gleichen Punkt erreicht, der im Laufe der Jahre auch Bands wie Metallica oder Morgoth dazu brachte, über die Bedürfnisse vieler Fans hinweg, doch lieber dem Kommerz zu frönen und sich nicht den Hauch der Blöße zu geben, sich noch zu ihren vorangegangenen Alben zu bekennen. Diejenigen, die man verprellt, lassen sich durch zahlreiche neue Fans mehr als nur kompensieren, heißt hier bestimmt die Devise.
Sicher, schön arrangiert und interessant ist das neue Songmaterial allemal, nur waren solche Entwicklungen im Laufe der Jahre schon immer Ausgangspunkt für das Absterben einer Szene, wenn Idole sich urplötzlich kilometerweit vom eigenen Sound distanzierten.
Dennoch handelt es sich hier um ein gutes Album, das sich - wahrscheinlich gewollt - nicht rubrizieren läßt; als Anhänger der Vorgänger-Alben wie z.B. "Mandylion" sollte man jedoch nicht allzu hohe Erwartungen hegen.
Oliver Kämper
> Alle Beiträge von Oliver Kämper
Weitere CDs von The Gathering:
> Superheat - A Live Album Act 1 > Nighttime Birds
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