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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: The Fall - The Unutterable |
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Muss man zu einem Songtitel wie "Walking Tower Of Adidas Crap" noch irgendwas hinzufügen? The Fall gibt es mindestens seit ewig und 3 Tagen - seit 1979, um ganz genau zu sein. Anlässlich dieser Kritik habe ich mir von der Bandpage die Discographie heruntergeladen (es waren nur 44 Seiten...). Wenn man mal all die mehr oder weniger wichtigen Compilations, die Live-Aufnahmen und das ganze andere absurde Zeug weglässt, kommt man immer noch auf über 30 Alben. Und in etwa genauso oft hat Mark E. Smith die Besetzung der Band geändert. Er selbst ist nach wie vor der Alte geblieben und, unterbrochen von wenigen optimistischen Zwischentönen, kotzt sich in seinem unnachahmlichen in-your-face Rap-Style seit über 20 Jahren über alles aus, was schlecht und Scheiße ist. In der Popmusik, in der Politik ("Sons Of Temperance" und "Devolute"), in seinen Beziehungen und er lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass auch Du und ich ihm fürchterlich auf den Sack gehen. Das ist comedy ("What would life be like without comedy?" - Smith). Producer Grant Showbiz meint "The Unutterable" sei "the best thing they've done for at least a decade", also so etwa seit "I Am Kurious, Oranj" (1988), einem meiner Favoriten unter den Fall-Alben und angesichts einiger ziemlich aufregender Gitarren-Riffs (Applaus für Neville Wilding!) und ein paar wirklich böser Bass-Lines bin ich geneigt zuzustimmen. "Two Librans" könnte sogar ein richtiger Hit werden, aber die Welt ist schlecht und es ist sicher, dass Mark E. Smith auch auf den nächsten 30 Veröffentlichungen dafür sorgen wird, dass Du und ich das nicht vergessen.
Olaf Bentkämper
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