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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: The Faint - Wet From Birth |
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Wer will schon Worte wie "Hammer" und "Brett" jenseits von Baumarktprospekten lesen? Hören aber will man allemal, wie ein Album das ganze Programm gibt. Keiner will zum achtzigsten Mal ein Achtziger-Recycling. Aber wer kann widerstehen, wenn sowas auf den Punkt genau und unberechenbar zugleich daher kommt? The Faint aus Oklahoma bauen ihr viertes Album, als wären die Bretter und Hämmer brandneu und stampfen Zweifel nicht nur im schnellen Tanztakt gnadenlos in Grund und Boden. Symbolisch für das Ausnahmelabel Saddle Creek fegt eingangs eine Geige hinfort, was vorher da war, um nachher glorios verstohlen die alten Platten von Depeche Mode, Joy Division oder den Sex Pistols dem Synthesizer zuzuspielen. Die verzogenen Faint-Fabrikate sind extrakrachig, extratanzbar, mit Bässen tief as hell. Wäre nur das anhaltende Quaken nicht. Leider hält es an, bis der fesche Frosch mit dem nibelungenrockigen Titeltrack platzt. Wer will schon Worte wie "Semen" und "Scalpel" jenseits von "Es war einmal der Mensch"?
Alexander Kroll
> Alle Beiträge von Alexander Kroll
Weitere CDs von The Faint:
> Danse Macabre
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