 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: The Datsuns - The Datsuns |
 |
Ja, die englische Rockpresse. Sie wird nicht müde, jede Retro-Rock-Band als das "next big thing" anzukündigen. Ob The Hives, The Strokes, The Black Rebel Motor Schießmichtot Club oder wie sie alle heißen, jede Band, die Zitate der Rockgeschichte wieder auf die Bühne bringt, wird im Königreich mit offenen Armen empfangen. So geschehen auch mit The Datsuns. Die bringen auch alles mit, was es braucht, um richtig beliebt zu werden: ein "The" vor dem Bandnamen, lange Haare, verzerrte Gitarren und mit Sichheit eine Plattensammlung, die Led Zepplin, The Who, Ramones, AC/DC und Deep Purple beinhaltet - drei davon sind übrigens englische Bands, kommt daher die Kritiker-Vorliebe für derartigen Sound? Dass The Datsuns natürlich nicht aus England, sondern aus Neuseeland kommen, ist dabei egal. Sie gefallen, weil sie nichts Neues machen und durch den Sumpf des Rock'n'Rolls kriechen. Das funktioniert manchmal, aber definitiv nicht immer, besonders dann nicht, wenn Riffs so offensichtlich abgekupfert sind, wie "What Would I Know" von Alice Coopers "School's Out". Klar: Die Songs grooven gut aber sind sonst ziemlich belanglos. Selten, dass eine Refrain mal herausragt oder man sich nicht fühlt wie beim Biker-Treffen in der Eifel, bei dem gerade eine Cover-Band zockt.
Rock'n'Roll ist nicht tot, im Gegenteil, aber wenn Bands sich weiter nur darauf konzentrieren so zu klingen, wie vor dreißig Jahren, wird der Rock in Kürze anfangen, relativ faul zu riechen. Ein Rückschritt ist nur bedingt ein Fortschritt.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
 |
The Datsuns bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |