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CD-Review ::: The Chronics - Make You Move (2) |
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"The Chronics aus dem Norden Schwedens perfektionieren auf ihrem zweiten Album den ureigenen Mix aus 60‘s Soul und Garagen-Rock" heißt es in der Pressemitteilung, die dem Schreiberling dieser Rezension mitgeliefert wurde. Und ausnahmsweise ist das keine Floskel, denn das Quartett um den Sänger mit der rauchig-rauhen Stimme, Magnus Rudolfson, versteht es in knapp 32 Minuten elfmal ein Rock’n’Roll-Feeling aufkommen zu lassen, das ungemein in die Beine geht. So gibt es zwischendurch immer wieder Anleitungen, wie "Make You Move" funktioniert, so etwa im duften Titelsong mit den schmissigen Bläsern, Hammond-Orgeln und Backing-Vocals: "See what I can do for you, I’m gonna make you move".
Trotz des wüst losrockenden Eröffnungssongs "Whatever you do" setzt die Band aus Umeå, deren Platten auf dem dänischen Bad Afro Label erscheinen, zumeist auf Melodien anstelle gnadenloser Geschwindigkeit. Bestes Beispiel ist die Ballade "Honey Blue". Voll Gefühl, aber bar jedweder Sentimentalität vorgetragen, sorgt sie für willkommene Abwechslung.
Natürlich ist all dies weder neu noch innovativ, aber eben trotzdem bewegend, da die Stücke authentisch und voll Begeisterung vorgetragen sind. Und in Zeiten, in denen urplötzlich Retro-Combos wie The Strokes oder The White Stripes auf den Titelseiten herumlungern, sind The Chronics (wobei deren Idole hörbar die frühen Rolling Stones sind) vielleicht gar so etwas wie trendy.
Christof Herrmann
> Alle Beiträge von Christof Herrmann
Weitere CDs von The Chronics:
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