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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: The Business - Hardcore Hooligan |
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Mit einem Song wie "England 5, Germany 1", können The Business in Deutschland keinen Blumentopf gewinnen. Fußball-Fan hin oder her, niemand – schon gar kein Engländer – beleidigt uns so und kommt damit durch. Und außerdem: Im Handtuch-Kampf über die Vorherrschaft der mallorcanischen Pool-Liegen haben wir noch immer die Nasen vorn. Bevor ich jetzt null Punkte vergebe und "Hardcore Hooligan" standesgerecht exekutiere und dem Wiederverwertungskreislauf des Grünen Punktes zuführe, erinnere ich mich aber doch an meine Aufgabe als objektiver Musikkritiker und lausche dem Rest des Album. Viel tut sich da nicht: Sing-Along Oi-Punk, der sich nur um ein Thema dreht: Fußball. Ein Konzept-Album, quasi. Der untergründige musikalische Anspruch des Werkes wird nur durch die Texte unterboten. Beispiel gefällig? "Should he hit to the left, should he hit to the right, don’t really matter coz he was shite, that's the way our luck goes, couldn’t see the ball boz of the size of his nose". Der so Besungene ist Gareth Southgate, der bei der EM 1996 einen Elfmeter in den Armen des gegnerischen Towarts versenkte. Mittlerweile dürfte jedem klar sein, was ihn (eine "sie" kauft das Album wohl eh nicht) bei "Hardcore Hooligan" erwartet. Also: Wer primitiven Oi-Punk mit höchstens drei Akkorden mag, Refrains beim ersten Hören mitsingen will wie Fan-Gesänge im Stadion und dazu keinen Wert auf interpretationsfreudige Texte legt, bekommt hier die Vollbedienung. Ich besorg mir lieber den Song "Die Elf vom Niederrhein" und lausche Songs über die Fohlen aus Mönchengladbach, als mich von Engländern verhöhnen zu lassen. Obwohl sie das eigentlich ganz gut machen...
Thorsten Wilms
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