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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: The Brandos - Nowhere Zone |
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Mit "Nowhere Zone" schunkeln uns die vier Südstaatler inzwischen zum fünftenmal in den locker ausklingenden Sommerabend. Zeigten sie sich zwischen "Pass The Hat" und "The Light Of Day" noch uneinig, hier mehr im Folk-Rock, da mehr auf der Southern-Rock-Schiene, scheinen sie jetzt zu sich selbst gefunden zu haben. Tradition und die "guten, alten Zeiten" der End-Sechziger und Anfang-Siebziger in der Union vereinen sich organischer denn je.
Immer noch hört sich Kincaid an wie eine Neuauflage des inzwischen immer mal wieder aktiven John Fogerty, und das ist gut so. Feeling ist das entscheidende Stichwort zu "Nowhere Zone". Computer, Loops und Sampler bleiben außen vor, stattdessen geht es, wie gewohnt, handgemacht zur Sache. Texte zum Mitsingen, lockere Melodien, hier und da ein Solo und der gestochen scharfe Groove zeigen die wahren Qualitäten der vier. Die USA-Radios müßten sie inzwischen locker in der Tasche haben, denn eine Hymne jagt die nächste und die überfüllten Konzerte der Brandos sollten ein übriges tun.
Mit ihrem fünften Album sind sie näher an der Live-Situation als je zuvor bei einem Studio-Album und bestätigen den Wiedererkennungswert und die Form der Vorgänger. Beruhigend, daß es offensichtlich auch anders geht als auf MTVIVA.
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch
Weitere CDs von The Brandos:
> Town To Town, Sun To Sun > In Exile - Live > Pass The Hat
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