copyright discover koeln, 2002 werbung
discover - musik & mehr
  CD-Reviews Interviews Stories News Touren Bücher und Comics Sound & Video Bandlinks, Labellinks, Surftipps Die aktuellen MP3- und Videocharts  
Finden
 

Mr. Undercover
Vorgestern, auf dem Essener Automarkt...

Leserpoll
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...

Berlin
37.9%
eine andere
20.7%
Hamburg
17.2%
Köln
17.2%
München
6.9%
anzeige
anzeige
 
CD-Review The Andronechron Incident O.S.T. (performed by Black Lung & Xingu Hill)   CD-Review ::: The Andronechron Incident - O.S.T. (performed by Black Lung & Xingu Hill)

Review The Andronechron Incident - O.S.T. (performed by Black Lung & Xingu Hill)  
Review

The Andronechron Incident
O.S.T. (performed by Black Lung & Xingu Hill)
Ant Zen
erschienen im Mai 2002
Elektronik / Soundtrack
 
> CD-Preisvergleich
> Jetzt bei Musicload downloaden
> Weitere Infos bei musicline.de

Ein eiförmiges Objekt schwimmt auf dem offenen Ozean rum. Grade eben wachsen deinem Frühstück mechanische Arme, Beine und weitere Extremitäten. Diese absurde, in dunkelroter Färbung abgefilmte Szenerie entstammt dem surrealen Sci-Fi-Thriller "The Andronechron Incident", einer Produktion, die es allerdings nie über die Grenzen ihrer italienischen Heimat hinaus geschafft hat.
Nun liegt auf dem deutschen Label für ausgewählte elektronische Klangforschung, Ant-Zen, der vom australischen Industrial-Veteranen Black Lung (David Thrussell) und vom hyperproduktiven belgischen Experimental-Elektroniker Xingu Hill (John Sellekaers) in Kooperation ausgetüftelte Soundtrack dazu in Albumform vor (nach einer 10", die bereits vor zwei Jahren erschienen ist). Und obwohl er den Film noch nie gesehen hat, kann sich ihr verehrter Rezensent anhand der hier aufgebauten Klanglandschaften schon ein Bild machen und ja: ich habe Angst.
Das kolportierte Stimmungsbild ist dunkelblau bis tiefschwarz, die beiden Soundbastler deklinieren sich querbeet durch die Versatzstücke der elektronischen Musikgeschichte, stellen dabei komplexe Breakbeats, finistre Soundarchitekturen, meditative Pianominiaturen und technoide Bleeps n’ Blongs auf verstörende Weise neben- und übereinander. Und dann taucht bei "With A Tongue Of Madness" auch noch diese manische Stimme auf und erzählt, richtig, mit der Zunge des Wahnsinns vom Verbrechen der modernen Medizin. Sehr strange, sehr betörend und vor allem sehr beunruhigend ist das unter allen Umständen.
 
Christoph Prenner / evolver.at
> Alle Beiträge von Christoph Prenner / evolver.at

Review   The Andronechron Incident bei ebay

 

CD-Tipps

CD-Reviews

DVD-Reviews

News

Tourtips

zurück | nach oben

Anzeige: Tank leer? Dann jetzt Shell Gutschein gewinnen!

 

Homepage    CDs    Interviews    Stories    News    Touren    Gedrucktes    Sound & Video    Links    Charts   
Impressum    Mediadaten    Sitemap   

Copyright © discover, Bergisch Gladbach 2007