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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: The Album Leaf - Into The Blue Again |
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Noise, Punk, Funkpunk und Instrumentalrock hat er schon hinter sich. 1999 hat Jimmy LaVille aus San Diego schließlich sein ganz eigenes Projekt ins Leben gerufen und dieses nach einem Stück von Chopin benannt: The Album Leaf (Moderato ('Albumblatt') E-Dur, (BI 151), 1843).
Bereits durch sein sphärisches Debüt konnte er beeindrucken und lernte auf Touren u.a. die Isländer von Sigur Rós kennen. Die luden ihn so lange in ihre Heimat ein, bis er endlich nachgab. Bei der Gelegenheit nahm er direkt mit Hilfe der Mitglieder von Sigur Rós und Múm vor zwei Jahren sein Album "In A Safe Place" auf. Obwohl die Zusammenarbeit sehr fruchtbar war, beschränkt sich die Hilfe, die LaVille anno 2006 annahm, auf die Produktion im Sigur-Rós-Studio auf Island. Der Ausführung seiner Musik widmete sich der Kalifornier wie auf seinen ersten beiden Alben wieder fast im Alleingang.
Das tut der Sache aber keinen Abbruch. Der Multiinstrumentalist und Elektronik-Frickler beschert uns ein ebenso leichtes wie schwermütiges Album. Etwa die Hälfte der Stücke bietet Gesang und wirkt dadurch songorientierter, handgemachter. Die Instrumentalen Stücke tendieren in Richtung Track, bedienen sich auf beruhigendste Weise elektronischer Beats und Sounds. Freunde des schönen und tiefen Klangbildes sollten hier unbedingt reinhören.
Ulf Kneiding
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