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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Teenage Fanclub - Songs From Northern Britain |
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Der Opener sagt alles. "Start again" zeigt nicht nur musikalisch auf, wo es 1997 mit dem Teenage Fanclub hingeht, sondern steht auch als Synonym für den Neuanfang einer Band, die nun endlich und endgültig weiß, wo sie hin will. Liam Gallagher haben sie schon überzeugt, denn zufällig nahmen Oasis ihr kommendes Album im selben Studio auf. Er erklärte Teenage Fanclub zur zweitbesten Band der Welt, hinter Oasis natürlich. Was kann ihn da so imponiert haben? Sicherlich das aufgearbeitete Songwriting der Band. Die Songs sind melodisch besser abgestimmt als auf dem 95er Album "Grand Prix", wo der Zeitdruck zum Schluß zu hoch war. Auf "Songs From Northern Britain" ist eine klare Struktur erkennbar, kein Song hört sich so an, als wäre er rein zufällig auf dem Longplayer gelandet. Das dürfte Herrn Gallagher schlußendlich auch dazu genötigt haben ihnen das Attest "Top songs, top tunes, top band!" auszustellen. Doch wer jetzt glaubt, der Teenage Fanclub wäre auf Teufel komm raus darauf aus gewesen, Melodien für Millionen zu schreiben, der irrt. Es sind wunderschöne Pop-Perlen geworden (z.B. "Mount Everest"), die aber keinem Hype hinterherjagen oder große Vorbilder kopieren. Der Teenage Fanclub kommt nämlich, wie der Titel des Albums dokumentiert, aus Schottland und als Schotten legen sie keinen gesteigerten Wert darauf, als Britpop-Band verheizt zu werden.
Ralph Buchbender
> Alle Beiträge von Ralph Buchbender
Weitere CDs von Teenage Fanclub:
> Grand Prix > Howdy (2) > Howdy!
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