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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Tankard - Thirst |
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Wo Tankard drauf steht, ist Tankard drin: Auch Album Nummer 13 (!) bietet traditionellen Thrash mit den typischen Trademarks der Hessen wie lustigem Comic-Cover, pro-alkoholischen Texte, einem latenten Achtziger-Einschlag, leicht prolligem Humor und Gerres unverwechslebarem Gesang. Die Produktion (wieder Andy Classen, wieder Stage One-Studio) ist erste Sahne und eingefleischte Fans machen mit "Thirst" garantiert nix verkehrt.
Zumal die Band in den zehn Songs diverse punkige Ausflüge der Vergangenheit völlig außen vorlässt und ziemlich klassisch und zum Teil überraschend amerikanisch im "Exodus-Stil" nach vorne brettert. Kleine Details wie Frauengesang ("Sexy Feet Under") oder Kinderchor ("When Daddy Comes To Play", textlicher Tiefgang) sorgen in den 45 Minuten genauso für Abwechslung, wie die gute und oftmals unterbewertete Gitarrenarbeit. Arschtreter wie "Echoes Of War", "Zodiac Man" oder "Myevilfart" fügen sich klasse in die bisherige Diskographie, respektive das Live-Set, der Band ein. Mit "Thirst" zeigen sich Tankard erwachsener und gereifter denn je, ohne ihre Wurzeln aufzugeben. Cooler Spagat, Jungs!
P.S.: Die limitierte Erstauflage von "Thirst" enthält eine Bonus-DVD mit einer Band-Dokumentation vom Bang Your Head-Festival 2008.
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von Tankard:
> Best Case Scenario: 25 Years In Beers > The Beauty And The Beer > The Tankard
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