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CD-Review Tamia A Nu Day   CD-Review ::: Tamia - A Nu Day

Review Tamia - A Nu Day  
Review

Tamia
A Nu Day
Elektra / eastwest

R'n'B
 
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Tamia ist mir bisher hauptsächlich durch den Mega-Smash-Hit "Slow Jams", den sie zusammen mit Babyface aufgenommen hat, in Erinnerung geblieben. Dies aber sehr nachhaltig, weil der Titel selbstverständlich über Jahre das Privileg hatte, in heavy Rotation auf den Drehern zu laufen. Ein echter Evergreen also. Noch so'n Ding und sie schreibt echt Geschichte. Die Single "Stranger In My House" ist zumindest ein guter Vorgeschmack gewesen. Etwas glattpoliert, aber dennoch mit dem gewissen Etwas ausgestattet. Mein Tip: Öfter hören, dann entwickelt der Track sein Gänsehaut-Flair. Den Album-Einstieg spare ich mal aus und fange mit Stück 3 bzw. 13 (Remix) an, der ersten Missy Produktion. "I Can't Go For That" von Hall & Oates als Grundthema, Snoop, Warren G. und Nate Dogg als Gäste... 'nuff said. Dallas Austin durfte Nr. 4 produzieren und liefert eine grundsolide Arbeit ab. Weiter mit der 5, naja skip zu 6... aha Missy durfte wieder 'ran und präsentiert souverän eine gelungene Ballade. Dann kommt die bereits oben erwähnte Single. Als nächstes führt Frau Elliot das Leder wieder eng am Fuß, und trifft mit harten, DMX-mäßigen Streicher-Sounds direkt ins Eckige (erinnert an "Try Again" von Aaliyah). So langsam fange ich hier das Schwofen an. Den Pass nimmt "Shep" Crawford an, und haut das old-schoolige "Un'h...To You" raus. Nicht unbedingt superaufregend, aber im Club oder Auto wird man anerkennendes Kopfnicken ernten. Dann kommt mit Titel 10 eine kleine Verschnaufpause, lediglich Mittelfeldgedaddel. Mal sehen was die Endphase bringt. Ein steiler, tödlicher Paß und sie rammen dir mit "Tell Me Who" direkt eine Eckfahne ins Herz. Was für ein großartiges Stück. Tamia setzt hier ihre Stimme das erste mal so ein, wie man es von "Slow Jams" kennt. Wahnsinn. Das letzte mal, dass ich so beeindruckt war, muss bei Total's "Do Something" gewesen sein. Track 12 ist dann schon wieder etwas beliebiger, aber was soll's. Spielstand nach der gesamten Spielzeit 8:4 für Tamia. Die paar Kröten für das Album solltet ihr schon übrig haben.
 
Der Heilige Thöm
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