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CD-Review Talking Heads The Best Of   CD-Review ::: Talking Heads - The Best Of

Review Talking Heads - The Best Of  
Review

Talking Heads
The Best Of
Rhino / Warner Music
erschienen im Oktober 2004
Pop/Rock
 
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"Clearly music made by thinking people for thinking people, but you can still feel it..." - obwohl es nicht wie ein ganz uneingeschränktes Lob klingt, was Matt Safer von The Rapture hier über die Talking Heads sagt, ist dieses Zitat als Werbemaßnahme auf dem Cover der neuen "Best Of" von Sire Records platziert. Und es illustriert schön, dass auch die Nachwelt so ihre Schwierigkeiten mit der Indie-Supergroup der frühen Achtziger hat, und das, obwohl keiner den Heads Intelligenz absprechen würde. Aber die konfusen Texte, David Byrnes gehetzte, wehleidige Stimme und die Unmöglichkeit, diese Musik irgendwo einzuordnen, scheinen die Entwicklung zum Mainstream-Klassiker nachhaltig verhindert zu haben, sieht man mal vom Radiodauerbrenner "Road To Nowhere" und Tom Jones' Coverversion von "Burning Down The House" ab. Diese beiden Stücke sind natürlich auf der neuen Greatest Hits genau so vertreten wie das grandiose "Psycho Killer", wie "Life During Wartime" oder "Take Me To The River". Auch das als Single gescheiterte, von den Fans aber geliebte "Once In a Lifetime" hat seinen Weg auf die CD gefunden. Und, ja, Mr. Safer hat recht, man bemerkt erfreut, dass die Songs neben allem literarischen Anspruch auch gut grooven.

Ein Problem dieser CD ist, genau wie es das Problem jeder anderen Compilation dieser Band sein würde, dass die Talking Heads eigentlich eher eine Album-Band als eine Single-Band sind. Während die Songs sich innerhalb der Alben zu einem Ganzen mit jeweils prägnantem eigenem Sound zusammenfügen, ergeben sie, wie hier aneinander gereiht, manchmal einen anstrengenden Stilmix. Trotzdem ein guter Einstieg für intelligente Hörer und eine Wiederentdeckung für solche, die es mal waren.
 
Arne David
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Weitere CDs von Talking Heads:
> Once In A Lifetime


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