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CD-Review Sylvain Chauveau & Ensemble Nocturne - Down To The Bone - An Acoustic Tribute To Depeche Mode   CD-Review ::: Sylvain Chauveau - & Ensemble Nocturne - Down To The Bone - An Acoustic Tribute To Depeche Mode

Review Sylvain Chauveau - & Ensemble Nocturne - Down To The Bone - An Acoustic Tribute To Depeche Mode  
Review

Sylvain Chauveau
& Ensemble Nocturne - Down To The Bone - An Acoustic Tribute To Depeche Mode
DSA / Cargo
erschienen im November 2005
Klaviermusik / Akustik-Pop
 
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Die Rap-Metaller von Linkin Park haben es getan ("Enjoy The Silence"), die hannoverschen Rocker Terry Hoax ("Policy Of Truth") auch, die unübertroffenen KLF und Johnny Cash ebenfalls ("Personal Jesus“) und nicht zuletzt Rammstein ("Stripped") mit ihrem ganz eigenen - ähem - Charme. Depeche Mode sind die wohl am meisten gecoverte, gemixte und geremixte Band des Planeten. DM gelten als unantastbar, erleben jedoch in der Realität das sprichwörtliche Gegenteil davon. Immer wieder neue Bootlegs tauchen auf, immer wieder neue CD-Boxen und Ideen. Songwriter Martin Gore verdient hohe Summen durch die Genehmigung zum Nachsingen, zumindest bei den legalen Produktionen haben die Synthie-Pioniere selbst eine Hand mit im Spiel und ein Auge drauf.

Sylvain Chauveau liefert den neuesten Beitrag im Depeche-Mode-Universum. "Down To The Bone" ist nicht nur eine Zeile aus "Stripped", sondern zugleich programmatische Ansage zu diesem Album. Karg instrumentiert interpretieren der Franzose und seine Mitstreiter Gore und Gahan neu. Zehn Songs plus das Intermezzo "(Enjoy) The Silence" hat der 34-Jährige gemeinsam mit dem fünfköpfigen Ensemble Nocturne aufgenommen. Chauveau, der auch schon mit Sigur Rós auf Tour ging, verzögert das Tempo, bringt eine eigene Note in die Stücke und beweist sich als musikalischer Könner. Dominantes Instrument ist das Klavier.

Freilich darf die Frage nach dem "warum" gestattet sein. Besser können die Songs nicht werden, Hymnen à la "Never Let Me Down Again" oder "Enjoy The Silence" verlieren eher. Die Melancholie wirkt zwar noch stärker als bei den Originalen, bietet aber keine emotionale Neuerung für erfahrene Depeche-Mode-Hörer. Man kann auch ohne. Martin Gore wird es dennoch freuen.
 
Alex Marner
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