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CD-Review The Swinging Sound Of Gospel The Swinging Sound Of Gospel   CD-Review ::: The Swinging Sound Of Gospel - The Swinging Sound Of Gospel

Review The Swinging Sound Of Gospel - The Swinging Sound Of Gospel  
Review

The Swinging Sound Of Gospel
The Swinging Sound Of Gospel
Edel
erschienen im November 2003
Gospel / Pop
 
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Gospel war ursprünglich ein Gesangsstil, der sich auf das Evangelium bezog und ohne musikalische Begleitung auskam. Ein Wechselspiel zwischen dem Vorsänger – meistens der Prediger – und einem Chor – in der Regel die Kirchengemeinde –, der die Aussagen, Thesen und Floskeln wiederholte. Erst in den Dreißigerjahren wurden verstärkt Jazz-Elemente aufgenommen, so dass der Gospelgesang fortan musikalisch begleitet wurde. Das Quartett war eine bevorzugte Besetzungsform, aber ab und zu erlangten auch einzelne Solokünstler mit dieser Gattung einen speziellen Bekanntheitsgrad.

Auf "The Swinging Sound Of Gospel" wurde nun, da der Pfarrer derzeitig wieder einmal das Evangelium von der Kanzel predigt, der Versuch unternommen, die guten alten Klassiker etwas aufzufrischen und gleichzeitig noch etwas neuzeitliches Material drunter zu mischen. Leider ging genau das über weite Strecken schief.

Da sind zunächst mal die Songs, die fast jeder mit diesem Genre in Verbindung bringen würde, wie "Down By The Riverside, "Joshua Fit The Battle Of Jericho", "Go Moses", "Amen" und das von Etta James kraftvoll vorgetragene "Swing Low (Sweet Chariot)". Standards halt, aber schon bei der musikalischen Begleitung wird schnell deutlich, dass hier mächtig mit dem Zeitgeist geliebäugelt wurde. Es klingt zu aufgemotzt, zu "poppig".
Darüber lässt sich eventuell noch vortrefflich streiten, doch die Restauswahl wirkt dann wie ein einziges Ärgernis. Auch wenn hier Interpreten wie Nathalie Makoma mit Stücken wie "Talk With God" oder "On Faith" noch den Grundgedanken aufrecht erhalten wollen, kommen Songs wie "Put A Little Love In Your Heart", "I Will Follow Him" oder "We Are The World" eher als deutliche Fehlplatzierung rüber. Der Gipfel wird dann erreicht, wenn einem noch "Let It Be" von den Beatles als Gospel untergejubelt werden soll, dabei steckt der wichtigste Ratschlag zum Anhören dieser CD gerade in den ersten Zeilen: "When i find myself in times of trouble, Mother Mary comes to me, speaking words of wisdom, let it be".
 
Norbert Striemann
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