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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Susumu Yokota - The Boy And The Tree |
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In geradezu emphatischer Weise schafft Susumu Yokota es, mit "The Boy And The Tree" Folklore und elektronischen Sound zu einem einheitlichen, in keiner Weise folkloristischen Gesamtbild zu formen, wie es sich schon rein aus der Zusammensetzung japanischer Kulturgegensätze wie Tradition und Fortschrittlichkeit ableiten lässt. Die Natur als Leitbild, das Gefühl als Grundlage und die Elektronik als Teil des Ganzen eingesetzt ergibt sich ein Bild, das in ähnlicher Form - wenn auch mit weniger Bindung zum Analogen - bereits die 1994 erschienen "Selected Ambient Works Vol.2" von Aphex Twin entstehen ließen. Dass er mit einem Pionier der Konzeptmusik, Philip Glass, gemeinsam beim Scotland Tryptich Festival auftritt und mit Rothko die "Water's Edge remix EP" aufgenommen hat, umreißt den Sound Susumu Yokotas noch präziser und vermag dennoch nur wenig über die Eigenartigkeit von "The Boy And The Tree" zu sagen. In sich geschlossen und doch ebenso unbeendet wie japanische Haikus lassen die 12 Stücke das Umfeld in seiner mysteriösen Erscheinung stehen.
Carsten Bäumer
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