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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Strassenkinda - Who's Dat? |
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"Fühlt ihr den Scheiß? Spürt ihr die Vibes?" fragen der gebürtige Albaner Isa I und der Afroamerikaner Juju Davies. "Na, ja, mit Einschränkungen!" lautet da wohl die Antwort einer Person aus gut bürgerlichem Hause.
Who's Dat?, auf dem Label der Kölner Microphone Mafia erschienen, beeindruckt schon mit einer guten Produktion, netten, derben Beats und beeindruckenden, guten Soundschichten, die teilweise mit souligen und orientalischen Zutaten verfeinert wurden.
Die Jungs aus Köln-Porz hauen textlich allerdings mächtig in die Kerbe. Sie teilen auf ihrem Debüt ordentlich aus und verstehen dabei relativ wenig Spaß. "Motherfucker" sind eigentlich alle, die - laut Strassenkinda - unehrliche, nicht von der Straße stammende Texte machen, "hoes" sind alle Frauen außer Mutti und es werden von ihnen so viele "Ärsche gefickt", dass die Freizeitgestaltung der beiden für die nächsten drei Jahre gesichert sein sollte.
Da geht es um die kriminelle Vergangenheit, den Sprung aus der Haltlosigkeit des Wohnsilolebens, die Freude, aus eigener Kraft ein Album gemacht zu haben, das wortwörtliche Durchboxen in Köln-Porz und die Erkenntnis, dass die Wohnblöcke nicht unbedingt aus Zuckerwatte bestehen.
Nein, so viel kann man behaupten, die Strassenkinda machen keinen Rap, der sich in den Mainstream einreiht und sich demnächst in den Charts finden lässt. "Who's Dat?" ist Underground und da wird dieses Album sicherlich auf offene Ohren stoßen.
Michael Hinz
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