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CD-Review ::: Steve Hackett - To Watch The Storms |
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Gute Gitarristen hat die Rockmusik ja nun wirklich zuhauf hervorgebracht und der Streit über die Nummer eins in diesem Genre ist so müßig wie lächerlich. Unterhält man sich aber intensiv mit Gitarrenfreaks und bringt noch den eigentlich schon längst abgenutzten Begriff "innovativ" mit in die Diskussion , so wird zumindest ein Name immer wieder fallen: Steve Hackett.
Seit über dreißig Jahren wird der ehemalige Saitenzupfer aus der klassischen Genesis-Besetzung für seine Spielkünste in den Bereichen Folk, Rock, Jazz und Klassik gelobt und ist dabei nicht einfach auf einen bestimmten Stil festzulegen, weil seine Vielfältigkeit schier grenzenlos scheint. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass auch "To Watch The Storms" eine große Palette an musikalischem Einfallsreichtum bietet. Gemäß seinem eigenen Motto: "Beständigkeit liegt für mich einzig und allein im Wandel" lösen melodische Titel die Ausflüge in den Bombast (sehr schön: "Circus Of Becoming") ab. Da wird mit großer Geste der Hut vor King Crimsons "21st Century Schizoid Man" gezogen ("Mechanical Bride") oder ein Stück im Stile von Frank Zappa arrangiert. Da hat der eine Song noch theatralisch-folkloristische Elemente – schon kommt der nächste mit edler Fingerfertigkeit daher.
Auch wenn man am Ende geneigt ist zu sagen: "eben eine typische Hackett-CD", muss auf eines dringend verwiesen werden: "To Watch The Storms" ist ein echtes Hörabenteuer, eine akustische Entdeckungsreise durch Spielweisen und Stilarten der Rockmusik.
Ein großes Album von einem großen Gitarristen.
Norbert Striemann
> Alle Beiträge von Norbert Striemann
Weitere CDs von Steve Hackett:
> Wild Orchids
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