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CD-Review Stellamara Star Of The Sea   CD-Review ::: Stellamara - Star Of The Sea

Review Stellamara - Star Of The Sea  
Review

Stellamara
Star Of The Sea
City Of Tribes Rec. / Intuition / Schott Music Distribution SMD

World / Folk
 
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Immer wieder gelingt es City Of Tribes, dem faszinierenden Label aus Kalifornien, dem Folk und der World Music neue, stilprägende Akzente zu verleihen. Stephen Kent, Trance Mission, Lights In A Fat City oder Ring sind Entdeckungen gewesen, die die westliche Musikwelt erweitert haben und inzwischen zu den Referenzen zwischen Ambient, Trance und Folk zählen.
Mit Stellamara scheint CTR jetzt der wahrscheinlich größte Treffer gelungen. Die Gruppe um die Sängerin Sonja Drakulich und den Multi-Instrumentalisten Jeffery Stott fasziniert von der ersten bis zur letzten Minute der neun Titel und bricht ein in eine Domäne, die bisher Europäern wie Ivanoff, Loreena McKenitt oder Clannad und arabischen Soundtüfftlern, oder auch den transatlantischen Dead Can Dance vorbehalten schien.
Zu vorderst ist da allerdings erstmal diese Stimme. Sanft schwebt Sonja Drakulich zwischen Orient und Okzident, verzaubertem Mittelalter und den mystisch verklärten Reichen vergangener arabischer Herrlichkeit. Federleicht meistert sie auf "Maris" und "Zephyrus" das Galizien des 13.Jahrhunderts, jubiliert sich durch das rhythmische "Oj Jabuko", das in seiner Komplexität den bulgarischen Radio-Chören mit Le Mystère De Voix Bulgares alle Ehre machte, und dringt mit "Kereshme" bis nach Persien vor.
Von Streichinstrumenten (Violine, Viola, Cello), weiten Keyboard-Samples und einer Unzahl perkussiver Instrumente, aber auch der Oud, Hammer-Dulcimer und Gitarre begleitet ist das nicht nur eine Reise rund ums Mittelmeer, sondern auch weit in die Vergangenheit.
Mit viel Gefühl, oft verträumt, stellenweise aber sogar tanzbar arrangiert zaubern sich die Amerikaner durch ein Debüt, das eigentlich nicht mehr zu toppen scheint. "Star Of The Seas" steht schon jetzt ganz weit oben auf meiner ewigen Bestenliste!
 
Dirk Jessewitsch
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