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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Soundstories - Materialmeeting |
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Man stelle sich ein großes Tonträgerarchiv, sagen wir mal, eines Bayerischen Rundfunks vor. In diesem sind die verschiedensten Formen, in denen sich Informationsübermittelung in den vergangenen siebzig Jahren entwickelt hat, gespeichert. Mit den "Soundstories / Materialmeeting" wird aus diesem Fundus geschöpft und unter Verwendung digitaler Bearbeitungstechniken werden die verschiedensten Hörspiele verändert, ihrer Identität beraubt und zu eigenen, neuen Gestaltwerdungen verwoben. Die jeweils einen Track erschaffenden Künstlerteams sind dabei Erzähler und Interpreten einer eigenen Geschichte deren Ursprung nicht zu ermitteln scheint. Ob Console / Thomas Meinecke / Hans Platzgumer / Caroline Hofer / to rococo rot / Stefan Schneider / Hans Nieswandt / Kathrin Röggla / Resut / Thomas Palzer oder Kalle Laar / Zeitblom / Ulrich Schlotmann, alle Tracks sind länger als neun Minuten und experimentell. Wer von jemandem wie Hans Nieswandt das erwartet, womit er diesen Namen verbindet, wird den Raum um diesen Stil ausweiten. Diese CD ist die erste einer sechsteiligen Kollektion. Alle Produzenten wurden mit dem Zusammenhang beraubten Hörspielmaterial konfrontiert. Je nach den Vorgehensweisen der Einzelnen entwickelten sich daraus die verschiedenen Collagen von Sound und Sprachsamples. Soundstories sind etwas zum zuhören ohne das narrative Element eines Hörspiels und doch mit Fetzen solcher durchsetzt. Doch diese Fetzen, Bruchstücke und Ausrisse sind weit von der Möglichkeit einer linearen Verkettung entfernt. Die Sounds setzen dabei ein gehobenes Maß an Experimentierfreude beim Hörer voraus. Ebenso wie die Unvereinbarkeit der Worte mit irgend einem Sinnkomplex.
Carsten Bäumer
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