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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Soulfly - Primitive |
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Als primitiv im Sinne von simpel kann man das neueste Werk von Soulfly wirklich nicht bezeichnen. Da liegt die Anlehnung oder vielmehr Steigerung des Sepultura Albums "Roots" wesentlich näher. In der neuesten Veröffentlichung vom Ronaldo des Musikbusiness und seiner Mannschaft haben sie es geschafft, ein abwechslungsreiches Spiel hinzulegen. Cavalera ist nun schon wirklich lange im Geschäft, hat einen ganzen Haufen verdammt guter Alben auf den Markt geworfen, und schafft es doch, seiner Musik neue Facetten und Einflüsse hinzuzufügen. Er bewegt sich dabei straight in seinem Genre und Style, hebt aber so einige Grenzen einfach auf und reichert die Basis mit allem an, was begeistert. Soulfly führt so einiges fort, was Sepultura begonnen haben - aber eben wesentlich abwechslungsreicher.
Primitive ist ein Album, das man im Ganzen hören muss. Nimmt man sich nur einzelne Songs, könnte man auf Statements kommen wie :"Das ist ja genau das gleiche wie bei Sepultura". Aber durchaus auch: "Das ist ein Song von Cavalera? ...wow!" Oder: "Der kann auch ruhige Musik machen?".
Sicherlich liegt der Facettenreichtum dieses Lonplayers auch an den Gastmusikern wie Chino Moreno [Deftones], Cory Taylor [Slipknot] oder Tom Araya [Slayer], die sich die Ehre auf dieser Scheibe geben. Besonders sticht allerdings die Sängerin Asha Rabouin heraus, die dem Song "Flyhigh" Ihre Stimme leiht und ihm damit die richtige Stimmung verleiht. Soul passt also doch zu...
Axel Schmidt
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Weitere CDs von Soulfly:
> Dark Ages
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