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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Sodom - Code Red |
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Na bitte, in schöner Regelmäßigkeit veröffentlicht die deutsche Thrash-Band alljährlich ihre Alben. So selbstverständlich auch im Jahre vor der Jahrtausendwende...
Von wem hier die Rede ist...? Von Sodom selbstverständlich, der Combo aus dem Ruhrpott, den Verfechtern des Old School Thrash-Metal deutscher Machart, die seit nunmehr 15 Jahren ihr Unwesen treiben, und dabei alle Höhen und Tiefen des Musikgeschäfts durchlebt haben. Aber, Unkraut vergeht bekanntlich nicht, und somit werden wir wohl weiterhin mit wirklich gelungenen Scheiben der Machart "Code Red" beglückt, die in schöner Tradition zu Alben wie etwa "Agent Orange" oder "Tapping The Vein" stehen.
Klar, Tom Angelripper und seine Mannen werden wohl nicht mehr an die kommerziellen Erfolge der späten Achtziger anknüpfen, und auf "Code Red" ist auch kein Hit wie seinerzeit "Bombenhagel" oder "Ausgebommt" zu finden. Ebensowenig kann man behaupten, daß Sodom übermäßig zu Experimenten neigen, doch so war es immer und so ist es gut. In üblicher Manier wird das Gaspedal durchgetreten und geknüppelt, was das Zeug hält, so daß die Scheibe recht hastig durch die Boxen kracht
Besonders geil sind "What Hell Can Create" und "Tombstone", (der obligate Mid-Tempo-Kracher), aber auch der Titelsong und "Liquidation" haben ihren Reiz. Das Ganze in angemessener Qualität (natürlich von Harris Johns), sauber produziert, wird die Härte der Band angemessen rübergebracht, und letztendlich dürften bei den Fans keine Wünsche offen bleiben.
Koffer
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Weitere CDs von Sodom:
> 'Til Death Us Unite
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