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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Snog - Relax Into The Abyss |
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Der melodiöse Drum'n'Bass von Snog erinnert in einigen Momenten an Ur-Elektro a la Cabaret Voltaire. Breakbeats, Roboter-Stimmen und sperrige Soundsamples machen das Remix-Album zu einem nostalgisch angehauchten Drum'n'Bass-Album.
Beim Lesen des Tracklistings könnte man zwar in Versuchung geraten, die Platte bereits vor dem ersten Hören langweilig zu finden, denn einige Songs finden sich mehrfach auf den Silberling gepresst. Dreimal wird der Hörer zum Beispiel mit "Real Estate Man" beschallt, doch mit gelungener DJ-Handwerkskunst beweist Snog, dass ein und derselbe Song völlig unterschiedlich klingen kann. Einmal klassisch elektronisch, dann mit vielen High-Pitched-Voice-Samples und der letzte Mix leitet mit Posaunenchor und Telefonklingeln ein, um dann mit flirrenden, spacigen Klängen als rein instrumentales Stück zu Ende zu gehen.
Insgesamt finden sich 15 Tracks auf "Relax Into The Abyss", die vom wahren ChillOut-Sound bis zum böse stampfenden Dancefloor-Burner reichen. Freundlicherweise sind zu jedem Titel auch gleich die Beats Per Minute aufgelistet, so dass man je nach Lust und Laune die Memory-Funktion des CD-Players auf Couch oder Club einstellen kann.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Snog:
> Beyond The Valley Of The Proles
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