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CD-Review ::: Slipknot - Iowa |
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Was ist das: Es trägt eine Clownsmaske, einen orangefarbenen Overall mit der Nummer 8 darauf, hat Dreadlocks und ist offenbar so wütend, dass es sich die Seele aus dem Leib brüllen könnte? Richtig, Corey, Frontmann von Slipknot.
Die neunköpfige Combo legt nach ihrem selbtbetitelten Debütanten nun das Nachfolgealbum "Iowa" vor, sozusagen eine Hommage an ihre Heimat. Slipknot nämlich stammen aus dem oben genannten Bundesstaat, genauer aus Des Moines.
Das beschauliche Städtchen ist sicher nicht der geeigneteste Flecken Erde, um berühmt zu werden. Trotzdem haben die leicht psychopathischen DeathMetaller es bis ganz an die Spitze geschafft: schlicht aggressive und brachiale Sounds, kurz: musikalische Wutausbrüche und eine nicht minder erschreckende Symbolik prägen das Image von Slipknot und begeistern die Massen.
Und getreu eben diesem agieren die Jungs auch auf ihrem neuen LongPlayer. Markerschütterndes Schreien, hämmernde Drumparts, sägende Gitarrenriffs, minimale Scratches und Samples und eine kleine Portion Melodik machen "Iowa" zu einem perfekten Soundtrack für das Verarbeiten von Zorn, Wut, Hass und Frustration.
Ein absolut böses Album, auf dem Slipknot ihre Roots nicht verleugnen: Grindcore, Black- und DeathMetal mit ungeahntem Aggressionspotential. "It's heavier, faster and morte insane", sagen sie selbst. Und Recht haben sie.
Übrigens: Allein schon das Cover- und Booklet-Design machen die CD kaufenswert.
Inga Stumpf
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