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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Sleepy Brown - Mr. Brown |
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Wer Sleepy Brown noch nicht - oder nicht mehr - z.B. aus dem "I Like The Way You Move"-Video von Outkast kennt, sollte dies jetzt schleunigst nachholen. Gestylt wie ein gutes Siebzigerjahre-Cover wird musikalisch nachgezogen. Dies ist zwar eine moderne Produktion und klingt auch so, der Spirit alter Soul-Alben quillt jedoch förmlich heraus. Schon der Opener "I'm Soul" ist ein echter Meilenstein. Extrem hypnotisch geht der Song unter die Haut und man freut sich schon auf's nächste Mal. Fast wie'n Quickie. Wem das Album zu lahm beginnt, der möge bitte zu "Margarita" (feat. Pharrell & Big Boi) skippen - der komplette Wahnsinn. Man spürt die prallvolle Tanzfläche und die schweißdurchtränkte Luft geradezu. Wer sich hier nicht bewegt, ist eigentlich tot. "Get 2 it" hängt leider voll durch, so eine bluesy/Outkast-mäßige Nummer, gar nicht mein Ding, kann man soetwas nicht an's Ende der CD hängen? Sehr tiefenentspannt und groovy singt Sleepy sich dann durch die nächsten Titel. Ganz hervorragend dabei "One Of Dem Nights" oder auch "Dress Up". Aber auch der andere Stoff bietet qualitativ Hochwertiges, vor allem wenn man bisher so gut angefixt wurde. Im Prinzip hätte ich lediglich auf drei Titel verzichten können, der Obengenannte, "Underwater Love" und den schwachen Reggae-Schunkler "Oh Ho Hum". Ansonsten ist die Debüt-Scheibe des Mittdreißiger absolute Spitzenklasse. That's it!
Der Heilige Thöm
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