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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Slam & Howie And The Reserve Men - Guilty |
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Humor haben sie, diese Schweizer: Zeigen sich auf dem Cover zu "Guilty" kurzerhand selbst am Galgen baumelnd. Musikalisch geht es dagegen recht vital zur Sache: Mehr oder weniger bekannte Songs im Country-Stil mit Punk-Rock-Attitüde vorgetragen - nicht schlecht! Klar, der Name The BossHoss muss an dieser Stelle fallen, dabei sind die nicht zwingend besser, vermarkten sich aber aktiver als Slam & Howie And The Reserve Men.
Sei's drum, Lt. Slam und seine Jungs machen ihre Sache nicht schlecht. Einserseits gehen sie in den 13 Songs von "Gulity" mit dem Country durchaus respektvoll um, andererseits merkt man, dass sie sich selber nicht ernster als nötig nehmen. Folglich ist "Guilty" mehr Spaß als Ernst und wer Ramones' "Blitzkrieg Bop" in ein Grassroots-Gewand packt oder den traditionellen Countrysong "Uncle Sam And His Beloved Sputnik" mit einem russischen Männerchor aufpeppt, kann im Prinzip kein schlechter Mensch sein, oder? Auch die flott-folkige Interpretation von Social Distortions "Story Of My Life" legt nahe, dass wir es hier mit mäßig getarnten Punk-Rockern zu tun haben.
Wie auch immer: "Guilty" bietet 44 Minuten lang unterhaltsame, leicht verdauliche Kost mit Party-Potenzial - vorausgesetzt man hat grundsätzlich kein Problem mit Country, ob nun traditionell oder eben in der Spaß-Version.
Joachim Brysch
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