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CD-Review Sin Noisy Pipes Lovely Noises   CD-Review ::: Sin - Noisy Pipes Lovely Noises

 
Review

Sin
Noisy Pipes Lovely Noises
Virgin

Industrial
 
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Sin sind gleichzeitig höchst aktuell und innovativ aber auf gewisse Weise auch altbacken. Der Sound ist elektronisch, der Einfluß der 80er und speziell der von Depeche Mode ist unverkennbar. Die Intensität kommt aus der Richtung handgemachter Gitarren-Combos und die Härte geht bis hin zu Nine Inch Nails und Pitchshifter.
Das eher Unmoderne bei dieser Band ist, daß sie eine Art Konzeptalbum auf die Beine gestellt hat, in dem Stimmungen, Klänge und Sounds zelebriert werden, wobei der Song nie verloren geht. Sänger Franck klingt manchmal ein wenig wie Mike Patton (Faith No More)und die Experimentierfreudigkeit erinnert an Mr. Bungle. Den Konzeptgeist der Endsiebziger unterstreichen die Titel "Ambient1" und das dreiteilige "Le Sanctuaire du Scion". Die Sprache der Endneunziger sprechen die Single "Painful" und "Hard Pain". "Noisy Pipes Lovely Noises" weiß zu fesseln und zu überraschen - sehr intensiv, aber doch gewöhnungsbedürftig.
 
Ulf Kneiding
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