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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Shinedown - Us And Them |
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Nach einer fast zwei Jahre dauernden Mammuttour und einer zweiwöchigen Pause gingen Shinedown gleich wieder ins Studio um ihr zweites Album aufzunehmen. "Us And Them" ist der Titel des neuen Werks. Die Ziele waren hoch gesteckt, erreichte doch ihr Debüt "Leave A Whisper" Platin-Status. Richtig etabliert haben sich Shinedown aber erst während ihrer langen Tour. Während dieser teilten sie sich die Bühne mit Bands wie Van Halen, 3 Doors Down oder Saliva.
Shinedown kommen aus Jacksonville in Florida. Ihre Musik ist ehrlich und handgemacht - nichts wird versüßt oder verwässert. Themen gehen sie in ihren Songs sehr direkt an. Viele der neuen Lyrics wurden von den Erlebnissen während ihrer Tour beeinflusst; von den Menschen, die sie unterwegs trafen, und deren Geschichten. Der Titel "Us And Them" ist eine Widmung an ihre Fans, ein Dankeschön für die Unterstützung - denn auf Tour gibt es nur die Band und die Fans, "Us And Them" eben.
Musikalisch gesehen entwickelten Shinedown vor allem durch die Stimme von Brent Smith und dem schweren Gitarrensound von Jasin Todd im Studio eine faszinierende Dynamik. Tracks wie "Beyond The Sun", "I Dare You" oder "Some Day" fangen sanft an, um dann zu hymnenhaftigen Werken anzuschwellen. "Your Majesty" treibt mit einer stotternden Dringlichkeit, während das trippige "Lady So Divine" (man erinnere sich an ein ähnlich betiteltes LSD-Stück der Beatles) durch ein episches Gitarrensolo verfeinert wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass Shinedown vor allem auf Open-Air-Festivals sehr gut wirken. Hoffen wir, dass sie im Sommer 2007 auch ein paar Festivals hierzulande mit ihrer Musik beglücken.
Tanja Kellner
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