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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Sepultura - Live In Sao Paulo |
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In dieser Kritik möchte ich mal eine Lanze brechen. Und zwar für Derrick Green, den oft zu Unrecht kritisierten "neuen" Sänger der brasilianischen Thrash-Helden. Scheint er doch unter dem in der Fachwelt "Bon-Scott-Syndrom" genannten Problem zu leiden, will sagen: der Ersatz ist nie so gut wie das Original. Doch mit ihrem Live-Album "Live In Sao Paulo", dem ersten Live-Dokument der Ära Green, sollte sich das ändern lassen. Vor komplett ausrastendem Publikum in ihrer Heimatstadt spielen sich Sepultura durch ein Karriere umspannendes Set, in dem altes und neues Material ohne nennenswerte Ausfälle Seite an Seite nebeneinander stehen. Denn wer endlich seine Vorbehalte dem Max-Cavalera-Nachfolger gegenüber ablegt, den erwarten nichts weniger als 20 Ohrlaschen der Güteklasse A. Ganz egal ob Klassiker vom Schlage "Refuse / Resist", Post-Max-Werke wie "Apes Of God" oder Coverversionen wie Public Enemys "Black Steel In The Hour Of Chaos" - Green überzeugt mit Hingabe, Leidenschaft und jeder Menge Aggression in der Kehle. Währenddessen prügelt sich die Band so unerhört tight und rotzig durch das komplett dokumentierte Konzert vom April 2005, dass man immer öfter die Faust vor Begeisterung in den Himmel reckt. HiFi-Hörgenuss darf man hier natürlich nicht erwarten, auch wenn die Produktion, dem Anlass angemessen roh und Gott sei Dank nicht großartig nachbearbeitet, zu gefallen weiß.
In dieser Form gehören Sepultura noch lange nicht abgeschrieben und zumindest ich warte voller Vorfreude auf die nächsten Großtaten. Gibt?'s übrigens auch als schmucke Doppel-DVD...
Tom Küppers
> Alle Beiträge von Tom Küppers
Weitere CDs von Sepultura:
> Roorback > Nation > Roots
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Sepultura bei ebay |
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