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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Sepultura - Nation |
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Keine fünf Mark hätte ich nach "Against" auf meine ehemaligen Thrash-Lieblinge gesetzt! Wie eine Mannschaft, die den Steuermann verloren hat wirkten die vier Brachial-Metaller noch vor zwei Jahren. Vergesst "Against", kommt über den Ausstieg von Max Cavalera hinweg und gebt den Brasilianern eine neue Chance - sie haben es verdient. Die 15 Songs auf "Nation" ähneln einem Befreiungsschlag, der Sepultura wieder an die Spitze eines Genres katapultieren dürfte, das sie selber miterschaffen haben. Vom Opener "Sepulnation", ein groovender Bombast-Track erster Klasse, über das High-Speed-Gewitter von "Revolt", bis hin zum experiementellen "Politricks" (featuring Jello Biafra in einer Paraderolle als zynischer Politiker), lässt "Nation" keine Wünsche offen. Und keine Angst: die zahllosen Gastmusiker fügen sich in die Songs ein, als hätten sie nur darauf hingearbeitet einmal mit den südamerikanischen Vorzeige-Musikern im Studio zu stehen. Auch Sänger Derrick Green agiert mittlerweile so überzeugend, dass eine Reunion mit Max nur noch nostalgischen Wert hätte. Durch seine Stimmvariationen setzt er überraschende Akzente und passt sich den Stücken hervorragend an. In dieser Form ist mit Sepultura wieder zu rechnen.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Sepultura:
> Live In Sao Paulo > Roorback > Roots
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