 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Scissor Sisters - Scissor Sisters |
 |
Alles kommt wieder, sagt eine allerorten gern zitierte Redewendung, aber muss das auch für die späten Siebziger gelten? Können wir uns nicht das musikalische Wiedersehen und -hören mit Elton John und Supertramp einfach schenken und direkt mit einem anständigen Duran-Duran-Revival mit gelben Jackets, Vokuhilas und so weitermachen? Offensichtlich nicht. Die Scissor Sisters zünden allerdings wenigstens das ganze farbenprächtige Feuerwerk der dekadentesten aller Rockepochen: schwere Klaviere, große Melodien ohne Scheu vor Bombast, Disco-Beats und die unvermeidliche Bee Gees -Kopfstimme. Sogar vor einem tanzbaren Cover von Pink Floyds "Comfortably Numb" schreckt das New Yorker Quintett nicht zurück.
Dieses volle Programm ist nur erträglich, weil es von vornherein selbstironisch präsentiert wird. Zudem haben die Scherenschwestern ein Händchen für einprägsame Songs, so dass auf dem Debüt einige wirklich gelungene Pop-Momente zu finden sind. Die glatte Produktion und der zuweilen unerträgliche Schmalz ("Mary") verhindern allerdings ein wirklich mitreißendes Album. Aber vielleicht reicht es ja, die Zeit totzuschlagen, bis endlich wieder "Hungry Like A Wolf" in den Discos gespielt wird.
Arne David
> Alle Beiträge von Arne David
 |
Scissor Sisters bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |