 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Saxon - Into The Labyrinth |
 |
Keine Frage: Saxon haben sich um den klassichen Heavy Metal verdient gemacht und "Crusader" gilt zu Recht als Klassiker des Genres. Mittlerweile allerdings gehören die Mannen um Biff Byford zu den Dinosauriern der Szene und das hört man "Into The Labyrinth" definitiv an.
Das 19. Studialbum der Engländer klingt über weite Strecken behäbig und ideenlos. Zugegeben: Der Opener "Batallions Of Steel" überrascht mit Pomp und Frauengesang. Ist das die neue Nightwish? Und auch der Abschluss-Track, "Coming Home" in der Bottleneck-Version, erweitert den Metal-Horizont positiv. Das war es dann aber mit den Neuerungen.
Der Rest der 50 Minuten bzw. 13 Stücke klingt über weite Strecken eintönig bis banal. "Live To Rock" ist an Flachheit kaum zu überbieten, "Demon Sweeney Todd" kommt gut, ist aber allzu offensichtlich ein Priestscher Painkiller-Rip-off. Das schwülstige"Slow Lane Blues" dümpelt lustlos vor sich hin, der Chorus in "Crime Of Passion" tönt übel banal und eine platte Metal-Hymne wie "Valley Of The Kings" braucht kein Schwein. Von dem biederen Mitsinger "Come Rock Of Ages" mal ganz zu schweigen. Bleiben als Gegenpol der kraftvolle Midtempo-Rocker "Voice" und das okaye "Protect Yourself".
In der Endabrechnung ist das definitiv zu wenig, um zu überzeugen. Vielleicht sind Saxon langsam aber sicher reif für die Metal-Rente? Fazit: Wohlwollend Mittelklasse, weniger wohlwollend anachronistisch.
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von Saxon:
> Lionheart > Heavy Metal Thunder > Unleash The Beast
 |
Saxon bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |