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CD-Review Saxon Lionheart   CD-Review ::: Saxon - Lionheart

Review Saxon - Lionheart  
Review

Saxon
Lionheart
Steamhammer / SPV
erschienen im September 2004
Heavy Metal
 
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Bandpage

Ihre Kreuzritter ritten einst "for glory and right" und so ganz konnten die Helden von Saxon ihr machtvolles Geprahle bis heute nicht ablegen. Immer noch wird ziemlich dick aufgetragen, aber immer noch treffen sie auch zielgerecht ins Herz des Heavy-Metal-Fans. Musikalisch wie textlich hat sich auch bei "Lionheart" nichts geändert. Die Themen bewegen sich immer noch rund um ruhmreiche Kämpfe, große Schlachten und, wie dem Titel zu entnehmen ist, Richard Löwenherz. Der allerdings fungiert hier nicht als verweste Sagengestalt, sondern als ein besonders vitales Bürschchen. Denn "Lionheart" klingt nach geballter Power und lässt vermuten, dass die Band während der Aufnahmen unter Starkstrom gestanden hat. Schon lange nicht mehr hat Saxon so hart und kompromisslos geklungen. Es scheint, als ob sie mit aller Macht zurück wollten und zwar nicht zu den oben zitierten "Crusader"-Zeiten, sondern an die Anfänge.

"Wheels Of Steel" und "Strong Arm Of The Law" liegen nun schon über 20 Jahre zurück, aber "Lionheart" klingt als eine logische Fortsetzung dieser Knaller. Auf "Lionheart" dröhnen sie wieder, die echten, wahrhaften Rock-Stahlgewitter. Die ersten sechs Songs sind reine Adrenalinschübe und brettern hart und erbarmungslos durch, nur um im darauf folgenden "To Live By The Sword" ein dermaßen irres Stakkato vorzulegen, dass die Erde erzittert. Damit der geneigte Hörer etwas zur Ruhe kommt, wird dann mit "Jack Tars" eine akustische Ballade von immerhin 57 Sekunden zum Besten gegeben und dann ist auch schon wieder Schluss mit lustig.

Das ist schönster, allerfeinster Heavy Metal der alten englischen Schule, gespielt mit der Kraft des Löwenherzen und davon kriegt man eigentlich nie genug.
 
Norbert Striemann
> Alle Beiträge von Norbert Striemann
 
Weitere CDs von Saxon:
> Into The Labyrinth
> Heavy Metal Thunder
> Unleash The Beast


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